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Interview mit Herrn Michael Wehinger, Abteilungsleiter Westafrika bei der KfW Bankengruppe,  Frankfurt am Main

Michael Wehinger

 

SenGermany: Herr Wehinger, seit wann sind Sie bei der KfW für Westafrika zuständig?

Wehinger: Ich bin seit Anfang 2015 für Westafrika zuständig. Ich hatte auch vorher im Rahmen meiner über zwanzigjährigen Berufstätigkeit beim Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank schon zahlreiche Berührungspunkte mit Afrika. 

SenGermany: Dann reden wir heute über den Senegal. Welche Projekte hat die KfW im Senegal in den letzten fünf Jahren abgeschlossen?

Wehinger: Die KfW setzt die Finanzielle Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern für die Bundesregierung um. Früher erstreckte sich die Zusammenarbeit mit dem Senegal auf  eine größere Anzahl von Bereichen. Wir hatten Vorhaben im Bereich Dezentralisierung, Friedensförderung, Grundschulbildung und Beschäftigungsförderung für Jugendliche. Nach dem großen Fährunglück von Le Joola am 26. September 2002 haben wir im Auftrag der Bundesregierung auch darüber hinaus eine Fähre für den Zugang zur Casamance finanziert. Abgesehen davon gab es immer wieder auch Maßnahmen im Energiebereich. Beide Regierungen haben vor ein paar Jahren beschlossen, die deutsch-senegalesische Zusammenarbeit auf den Energiesektor zu konzentrieren. Hier stehen der Aufbau der Erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und die ländliche Stromversorgung im Vordergrund. Deshalb sind in den letzten Jahren neue Vorhaben ausschließlich in diesem Bereich begonnen worden. 

SenGermany: Es läuft gerade in dem Bereich Energie eine Ausschreibung, die bereits auf der Website der GTAI (German Trade and Invest) veröffentlicht wurde. Können Sie uns Näheres dazu sagen?

Wehinger: Es geht um Lieferungen und Leistungen für unser Vorhaben zur Förderung der Erneuerbaren Energien und hier vornehmlich der Photovoltaik. Das Vorhaben umfasst eine netzgebundenen Photovoltaik (PV) Anlage von 15 MW in der Region Diass und sieben andere SolarPV Hybridsysteme in mittleren und kleinen Inselnetzen in ländlichen Gebieten des Landes. Wir unterstützen dabei die Politik der senegalesischen Regierung, die den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20% der Gesamterzeugung erhöhen will.

SenGermany: Ländlich, das heißt eigentlich: kleine Bedarfe. Aber in einer der Gegenden (Nähe des neuen Flughafens von Diamniadio), wo eines der Kraftwerke mit 15 MW gebaut werden soll, sind viele Industrieunternehmen geplant. Wie passen die kleinen Kraftwerke zur Industrie?

Wehinger:  Es ist schon richtig: kleine Kraftwerke für kleine Verbraucher wie zum Beispiel das Kleingewerbe. Wir beobachten, dass sich die Geschäftstätigkeit kleiner Unternehmer im ländlichen Raum wie auch in kleinstädtischen Strukturen erheblich verbessert, wenn Zugang zur elektrischen Energie geschaffen wird. Kleinere Photovoltaikanlagen, mit denen Inselnetze betrieben werden können, und die zumindest teilweise das Abschalten teurer Dieselgeneratoren ermöglichen, machen für Kleingewerbe und Handel also einen großen Unterschied. Die Photovoltaikanlage in der Nähe des Flughafens versorgt die dort gelegene Freihandelszone mit Strom und speist auch in das Verbundnetz ein. Hiervon profitieren dann auch größere, zum Teil industrielle Unternehmen. 

Sengermany: Wie ist Ihre Leistung im Energiebereich untergegliedert?

Wehinger: Sehen Sie, wir haben im Energiesektor einen Ansatz, der in mehrere Richtungen geht: Erstens die Installation von Photovoltaikanlagen. Zweitens unterstützen wir die Regierung beim Ausbau des Stromnetzes und der Verringerung der Effizienzverluste. Dann fördern wir die ländliche Elektrifizierung durch Inselnetze und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Nicht zuletzt beteiligen wir uns auch am Ausbau eines regionalen Verbundnetzes mit den Nachbarstaaten Guinea, Gambia und Guinea-Bissau. In dieses Netz wird vornehmlich Strom aus Wasserkraft eingespeist werden. 

SenGermany: Sie sagen regional, das heißt der Senegal und seine Nachbarländer. Das ist bestimmt ein größeres Vorhaben. Wie weit sind Sie damit?

Wehinger: In der Tat ist es eines der größten Projekte in der Region und wird gemeinsam mit anderen Gebern und mehreren Staaten vorbereitet. Getragen wird das Vorhaben von der OMVG (Organisation für die Entwicklung des Gambia-Flusses). Das Vorhaben geht derzeit in die Umsetzungsphase. Die Gesamtfinanzierung konnte durch die Beiträge von sieben internationalen Gebern sowie der OMVG Mitgliedsländer gesichert werde. Alle Finanzierungsverträge sind inzwischen unterschrieben. In diesen Tagen laufen die Ausschreibungen für die Lieferungen und Leistungen der einzelnen Lose und Komponenten des Verbundnetzes. 

SenGermany: Können Sie uns schon einen Finanzierungsbetrag nennen? 

Wehinger: Die KfW trägt aus Mitteln der Bundesregierung einen Beitrag von knapp 25,6 Mio. EUR bei.

SenGermany: Woher wird der Strom kommen?

Wehinger: Eines der für die Einspeisung in das Netz vorgesehen Kraftwerke, das Wasserkraftwerk Kaleta in Guinea, ist inzwischen schon soweit fertiggestellt, dass es Strom produziert. Ein weiteres Wasserkraftwerk an der Grenze zwischen Guinea und Senegal wird parallel zu den Arbeiten am regionalen Verbundnetz realisiert werden. Dieses wird auch an das noch größere Übertragungsnetz des WAPP angebunden werden, welches von Nigeria bis in den Senegal, Mali und Mauretanien reichen wird. Deshalb ist die Frage mit dem Verweis auf die gerade erwähnten Kraftwerke eigentlich noch nicht beantwortet. 

SenGermany: Wie sieht die technische Konfiguration aus?

Wehinger: Bei erneuerbaren Energien ist es ja so, dass Veränderungen der Windstärke oder der Wasserführung der Flüsse oder der Sonneneinstrahlung an den jeweiligen Standorten zu Schwankungen in der Stromerzeugung führen. Das Problem haben wir in Deutschland auch. Nehmen wir mal an, wir hätten überall Inselnetze. Dann hätte ein solarbasiertes Inselnetz keinen Strom, wenn die Sonne längere Zeit  nicht scheint. Hat man aber ein Verbundnetz, so kann man Sonnenstandorte mit solchen für Wind- und Wasserkraft verbinden. Perioden mit Sonnenmangel an einer Stelle lassen sich durch den Verbund wesentlich besser überbrücken, weil wahrscheinlich woanders gerade die Sonne scheint oder die Wasserspeicher wegen der Regenzeit voll sind oder der Wind bläst. Das ist der Vorteil eines regionalen Verbundnetzes: egal an welchem Standort gerade Stromüberschüsse anfallen, sie können leicht in die Nachbarländer exportiert werden und verbessern dort die Stromversorgung. Es ist also ein Geben und Nehmen, bei dem alle Beteiligten gewinnen. 

SenGermany: Der Senegal will 20% des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien abdecken. Wie viel Prozent des Strombedarfs deckt Ihr Vorhaben ab? Haben Sie Zahlen?

Wehinger: Auf der Basis der derzeitigen Erzeugungskapazität stellt unser Solarprojekt einen Anteil von etwa 3% dar. Der Beitrag an erneuerbarer Energie aus dem regionalen Verbundnetz ist dagegen nur schwer zu ermitteln, weil es davon abhängt, wo wie viel Strom nachgefragt wird und an welchen Standorten wie viel in die Erzeugung investiert wird. Eine Information ist aber wichtig: Der Senegal erzeugt Strom im Moment vor allem durch die Verbrennung von Diesel und Schweröl. Das ist sehr teuer und belastet das Klima. Das neue Verbundnetz und die Investitionen in die Photovoltaik werden dem Senegal erlauben, klima- und umweltfreundlicheren Strom zu beziehen, der darüber hinaus absehbar auch deutlich kostengünstiger produziert und bezogen werden wird. Das heißt, es wird für den Senegal in der Summe auf jeden Fall günstiger sein.

SenGermany: Ein Teil des Stroms soll auch über Kohle aus Südafrika erzeugt werden. So frage ich mich, wie ein Land wie der Senegal, der keine Erfahrung mit Kohleverstromung hat, die Umwelt auch schonen kann. Haben Sie sich vor der Finanzierung die Frage gestellt?

Wehinger: Durch unsere Vorhaben werden keine Kohlekraftwerke gefördert. Die deutsche Bundesregierung hat hierzu eine generelle und nicht nur auf den Senegal bezogene Position formuliert, die besagt, dass der deutsche Staat keine Kohlefinanzierung mehr unterstützen will. Daran hält sich die KfW. Unsere Zusammenarbeit mit der senegalesischen Regierung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Förderung der Energieeffizenz und bei der regionalen Integration durch ein Verbundnetz, halten wir hierbei für einen guten Weg.

SenGermany: Sie haben die Stromgesellschaft Senelec (staatliche Stromgesellschaft) als Partner für die bestehende Ausschreibung im Senegal. Wie läuft die Zusammenarbeit bis jetzt?

Wehinger: Das staatliche Energieversorgungsunternehmen Senelec stellt den zentralen Akteur in der netzgebundenen Stromversorgung des Landes dar und ist als Netzbetreiber auch ein wichtiger Partner bei den regionalen Übertragungssystemen. Die Zusammenarbeit ist kooperativ und vertrauensvoll, alle Vorhaben gehen derzeit in die konkrete Umsetzung vor Ort. Natürlich bringt ein Vorhaben dieser Größenordnung neue Herausforderungen selbst für eine erfahrene Institution wie Senelec mit sich. Senelec selbst hat daher in der Konzeption der Vorhaben auch sehr viel Wert auf die Weiterentwicklung des eigenen Know-hows gelegt. Wir unterstützen diese Anstrengungen gerne. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass Senelec ein guter und kompetenter Partner bleibt.

SenGermany: Haben Sie andere Partner?

Wehinger: Ein wichtiger Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, den wir nicht vergessen sollten, ist auch die für die Elektrifizierung des ländlichen Raumes zuständige staatliche Agentur für ländliche Elektrifizierung ASER. Wir arbeiten mit der ASER seit Jahren im Rahmen des Konzessionsmodells zur ländlichen Elektrifizierung zusammen und finanzieren hier die Elektrifizierungsaktivitäten in den Regionen Kaolack, Fatick, Nioro und Gossas. 

Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit Senelec und mit ASER!

SenGermany: Eine andere Priorität aus Sicht der deutschen Unternehmer ist Euler Hermes. Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des KfW-Vorstands, sagte auf der Veranstaltung „Africa meets Business“ am 16. März im Bundestag, dass es neben Euler Hermes weitere Besicherungsinstrumente gibt. Welche Hilfeleistungen können die deutschen Unternehmen sonst noch erwarten?

Wehinger: Als intensiver zu nutzendes Garantieinstrument bittet sich für Mittelständler auch die „Direktinvestitionen Ausland“ -Deckung (DIA) des Bundes an, welches Eigenkapital gegen politische Risiken absichert. 

SenGermany: Kommen wir noch einmal auf das Energiethema zurück: Können Sie das Entscheidungsverfahren am Beispiel der Ausschreibung erklären, die für den Senegal bei der GTAI im Mai 2016 veröffentlicht wurde?

Wehinger: Üblicherweise werden bei allen Vorhaben, die wir finanzieren, die Lieferungen und Leistungen ab einer bestimmten Größenordnung international öffentlich ausgeschrieben. Alle internationalen Ausschreibungen werden auf der Homepage der GTAI und natürlich vom Projektträger veröffentlicht. So kommt die Notiz bei der GTAI zustande. Der Projektträger ist der Herr des Verfahrens, die KfW behält sich aber an verschiedenen Stufen des Ausschreibungsverfahrens Mitwirkungsrechte vor, um einen transparenten Prozess und angemessene technische Lösungen zu gewährleisten.

Michael Wehinger und Ibrahim Guèye

SenGermany: Diese Präqualifikation läuft gerade für das Projekt an? 

Wehinger: Richtig. Nehmen wir an, ein Unternehmer sagt: „Der Senegal interessiert mich. Ich habe auf dem Gebiet der Ausschreibung Kompetenzen und glaube die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen stehen, zu erfüllen.“ Dann reicht er seine Präqualifikationsunterlagen beim Projektträger ein. Nach den vereinbarten Kriterien werden die Bewerber bewertet, dann folgt die Vorauswahl. Bewerber, die dem Kriterienraster zum Beispiel wegen zu geringer einschlägiger Erfahrungen nicht genügen, werden im weiteren Prozess nicht mehr berücksichtigt. Die anderen werden aufgefordert, ein Angebot entsprechend der Ausschreibungsbedingungen abzugeben. Diese werden vom Träger als ausschreibender Stelle ausgewertet. Daraufhin macht die Institution einen Vorschlag zur Zuschlagserteilung. Unsere Aufgabe als KfW ist es, den gesamten Vergabeprozess fachlich zu begleiten und auf seine Transparenz hin zu überprüfen. Sofern wir keine Einwände erheben, kann der Projektträger den Zuschlag erteilen. 

SenGermany: Und wie lange dauert ein solches Verfahren?

Wehinger: Viel hängt hier von den gesetzlichen Rahmenbedingungen im Senegal ab, die ich im Detail nicht kenne. Aber ich denke, für eine Investition in dieser Größenordnung dauert das Verfahren ein paar Monate.

SenGermany: Im Senegal sagen viele Leute, dass die Förderung des Energiesektor zwar gut ist, doch für das Land gäbe es andere Bereiche wie die Müllverbrennung oder die Verarbeitung von Obst und Gemüse, die für das Land dringend notwendig seien. Sie fragen sich, warum diese Bereiche nicht von der deutschen EZ (Entwicklungszusammenarbeit) berücksichtigt werden? Nehmen wir das Beispiel der Mangos: Von den 150.000 Tonnen, die jährlich geerntet werden, werden 15% exportiert und 3% vor Ort verbraucht. 82% verfault unter den Bäumen. So fragen sich die Fachleute, warum ein so teures Gut nicht verarbeitet wird. Werden diese Themen bei der KfW diskutiert?

Wehinger: Wir kennen den Senegal natürlich gut und wissen, dass dieses Land im landwirtschaftlichen Bereich viel Potential hat. Auch die Fischerei hat Wachstumspotential. Und es gibt auch ein wettbewerbsfähiges Gewerbe, das gute Produkte herstellt. Aber: auch wenn die deutsche EZ in die Zusammenarbeit mit dem Senegal beträchtliche Ressourcen einbringt, so muss man sich doch trotzdem auf bestimmte Schwerpunkte konzentrieren, um gute Wirkungen zu erzielen. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden zwischen den beiden Regierungen festgelegt. Persönlich halte ich es für sinnvoll, dass die deutsche EZ sich auf den Energiesektor fokussiert hat. Denn einerseits ist Energie ein großer Engpassfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung des Senegal. Und andererseits können Deutschland insgesamt und die KfW im Besonderen in die Zusammenarbeit sehr viel Erfahrung und spezifische Kompetenz einbringen. Und – letztlich brauchen auch die von Ihnen erwähnten Anlagen für die Verarbeitung von agrarischen Erzeugnissen ja auch wieder „Strom“.

SenGermany: Doch zurück zum Thema Müllentsorgung, denn Dakar versinkt im Müll und mit einem Bevölkerungswachstum von ca. 3% im Jahr werden die 2,5 Millionen Einwohner dieser Stadt in 20 Jahren doppelt so viel werden. In anderen Worten kann sich kein Mensch die Müllentsorgung unter solchen Umständen vorstellen, denn Dakar ist eine Halbinsel, die nicht größer werden kann. Da die Technologie in Deutschland vorhanden ist, haben Sie ähnliche Projekte bereits in anderen Entwicklungsländern durchgeführt?

Wehinger: Absolut! Wir haben in einer Reihe von Partnerländern Erfahrungen im Müllsektor. Der Senegal ist mit dem Problem natürlich nicht allein. Unsere Erfahrung zeigt übrigens, dass eine geregelte Müllentsorgung nicht einfach umzusetzen ist, denn es braucht nicht nur die Müllverbrennungsanlage oder ein Recyclingssystem,  sondern auch die Logistik, damit der Müll eingesammelt und sortiert werden kann. Allerdings gibt es ermutigende Beispiele, die zeigen, dass es in Entwicklungsländern funktionieren kann. Aber man muss eben Schwerpunkte setzen und in den nächsten Jahren steht das Thema Energie für uns im Vordergrund. Und am Ende des Tages sind die Herausforderungen an die künftige Energieversorgung für den Senegal auch nicht kleiner. 

Herr Wehinger, danke für das Gespräch

Das Interview führte Ibrahim Guèye 

 

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Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank führt im Auftrag der Bundesregierung die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) mit Entwicklungsländern durch. Die 600 Mitarbeiter am Hauptsitz und 370 Fachkräfte in ihren 68 Regionalbüros kooperieren mit Partnern auf der ganzen Welt. Ihr Ziel ist es, Armut zu bekämpfen, Frieden zu sichern, Umwelt und Klima zu schützen sowie Globalisierung gerecht zu gestalten. Die KfW ist kompetenter und strategischer Berater in aktuellen entwicklungs-politischen Fragen. 

 

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